eSIM Südamerika
Die Südamerika-eSIM läuft über die lokalen Netze in 20 Ländern, von 1 bis 5 GB, prepaid ohne Vertrag und ohne Registrierung – in Bogotá, São Paulo oder Lima bist du direkt nach der Landung online.
Ihre Auswahl
Die Laufzeit startet erst, wenn sich die eSIM am Reiseziel zum ersten Mal einbucht — du kannst heute kaufen und in drei Wochen fliegen.
Welche Länder deckt die eSIM für Südamerika ab?
Diese eSIM läuft in 20 Ländern und Gebieten – eine eSIM reicht für die ganze Rundreise, an keiner Grenze musst du etwas umstellen. Neben dem Festland gelten auch Puerto Rico, Guadeloupe, Martinique, Saint-Barthélemy und Saint Martin (französischer Teil) als abgedeckt.
Netzliste unseres Providers, Stand August 2026. Welches Netz du bekommst, hängt vom Empfang vor Ort ab.
Was nicht abgedeckt ist
Der Name der Region ist größer als die Länderliste. Nicht enthalten sind Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch-Guayana. Wenn deine Route dort hinführt, brauchst du für diesen Abschnitt etwas anderes. In Mittelamerika fehlen außerdem Belize und Mexiko, in der Karibik unter anderem Kuba, Jamaika und die Dominikanische Republik.
Auf der geteilten Insel St. Martin steht nur der französische Norden auf der Liste, also Saint Martin. Der niederländische Süden, Sint Maarten, ist nicht aufgeführt, und dort liegt mit Princess Juliana der große Flughafen der Insel. Plane das ein, wenn du auf dieser Seite ankommst oder umsteigst.
eSIM oder SIM-Karte vor Ort in Südamerika?
| Im Vergleich | Simbye eSIM | SIM-Karte vor Ort |
|---|---|---|
| Grenzübertritt | Nichts wechseln, der Tarif läuft in allen 20 Ländern weiter | In jedem Land eine neue Karte kaufen und einlegen |
| Online ab wann | Direkt nach der Landung, noch am Gepäckband | Erst nach dem Weg zum Schalter oder in die Stadt |
| Einrichtung | Ein Link oder QR-Code aus der E-Mail, in Minuten erledigt | Warteschlange, Ausweis, Formular, teils Registrierung |
| Sprache | Alles vorher zu Hause in deiner Sprache erledigt | Verkaufsgespräch auf Spanisch oder Portugiesisch |
| Deine Nummer von zu Hause | Bleibt im Handy und weiter erreichbar | Muss oft raus, wenn nur ein Kartenplatz frei ist |
| Kosten über die Route | Ein Tarif von 1 bis 5 GB für die ganze Region | Jedes Land einzeln, Restguthaben bleibt liegen |
| Hotspot | Erlaubt, du kannst Laptop und Mitreisende mitversorgen | Je nach Anbieter und Tarif unterschiedlich geregelt |
| Eigene Rufnummer für SMS-Codes | Nein, dafür nutzt du deine Nummer von zu Hause | Eine lokale Nummer ist dabei |
Warum sich eine Regional-eSIM auf einer Rundreise rechnet
Kaum jemand fliegt nach Südamerika, um in einem einzigen Land zu bleiben. Die klassischen Routen kreuzen Grenzen: Lima, Cusco, La Paz und weiter in die Atacama. Bogotá, Quito, Guayaquil. Rio, Iguazú, Buenos Aires, Montevideo. Oder in Mittelamerika Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama in wenigen Wochen.
Roaming über deinen Heimatvertrag ist auf so einer Strecke teuer und schwer zu überblicken: pro Land andere Konditionen, Tagespauschalen, die erst auf der Rechnung auftauchen. Mit Karten aus dem jeweiligen Land bezahlst du den Weg dagegen mehrfach. Jedes Mal Warteschlange am Schalter, Ausweis vorzeigen, ein Grundbetrag, den du nie ganz aufbrauchst, und ein Verkaufsgespräch in einer Sprache, die du vielleicht nicht sprichst. Nach der dritten Grenze hast du dreimal Grundgebühr bezahlt und dreimal Restguthaben liegen lassen.
Diese eSIM ist prepaid und einmal bezahlt: 1 bis 5 GB, 7 bis 30 Tage, und sie läuft in allen 20 Ländern weiter. Der eigentliche Gewinn ist aber nicht der Preis, sondern der Zeitpunkt. Du bist genau dann online, wenn es zählt: am Busbahnhof um sechs Uhr morgens, an der Grenze, wenn nach der Adresse deiner Unterkunft gefragt wird, und am Taxistand, wo du lieber selbst auf die Karte schaust.
Wo die Abdeckung dünn wird
In den Städten und entlang der Hauptrouten merkst du kaum einen Unterschied zum Netz zu Hause. Abseits davon ist die Region schlicht sehr leer, und darauf solltest du dich einstellen: auf dem bolivianischen Altiplano und im Salar de Uyuni, in der Atacama, auf den Trekkingrouten Richtung Machu Picchu, in Patagonien entlang der Ruta 40 und der Carretera Austral, im Torres del Paine sowie auf den Flussrouten und bei den Dschungel-Lodges im Amazonasgebiet von Brasilien, Peru und Ecuador.
Fernbusse sind ein eigener Fall. Auf einer fünfzehnstündigen Nachtfahrt kommt und geht das Signal mit jedem Dorf, und dazwischen ist oft lange gar nichts.
Das Gegenmittel ist immer dasselbe und die zehn Minuten wert: Lade dir, solange du noch im WLAN bist, die Offline-Karte der Region in Google Maps oder Organic Maps herunter, sichere Tickets und Buchungsbestätigungen als Datei statt als Link, und lade das Offline-Sprachpaket für Spanisch und Portugiesisch in deiner Übersetzungs-App. Dann kostet dich ein Funkloch eine Chat-Nachricht, nicht deine Verbindung.
Wie funktioniert Simbye eSIM für Südamerika?
In unter 2 Minuten verbunden
Tarif wählen und bestellen
Such dir aus, was zu deiner Reise passt: 1 GB für 7 Tage, 3 GB für 30 Tage oder 5 GB für 30 Tage. Direkt nach dem Kauf bekommst du eine E-Mail mit einem Link und einem QR-Code.
Noch zu Hause im WLAN einrichten
Ein Klick auf den Link genügt, alternativ scannst du den QR-Code. Danach wartet die eSIM still im Handy, bis du landest, zum Beispiel in São Paulo-Guarulhos, Bogotá El Dorado, Lima Jorge Chávez, Santiago de Chile, Buenos Aires Ezeiza, Panama-Stadt Tocumen oder San Juan.
Nach der Landung anschalten
Stell die neue Leitung im Menü für mobile Daten ein und schalte das Datenroaming an. Mit der ersten Einwahl startet die Laufzeit. Du musst nichts von Hand einstellen.
Gerätekompatibilität prüfen
Stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät eSIM unterstützt, bevor Sie kaufen
Die Apps, die du in Südamerika wirklich brauchst
Fast jede dieser Apps schickt bei der Anmeldung einen Code per SMS. Diese eSIM ist ein reiner Datentarif ohne eigene Rufnummer, der Code geht deshalb immer an deine Nummer von zu Hause. Am einfachsten ist es, wenn du WhatsApp, Uber, Cabify, DiDi und in Brasilien 99 schon vor dem Abflug installierst und dich anmeldest, solange du in deinem gewohnten Netz bist. Unterwegs laufen sie dann ganz normal über die Daten der eSIM. Und noch etwas, das viele überrascht: Die Bezahl-Apps der Region setzen fast immer eine lokale Steuernummer und ein Konto vor Ort voraus, Pix in Brasilien zum Beispiel eine CPF. Nimm für Taxis, Märkte und kleine Läden Bargeld mit, für Restaurants und Hotels deine Kreditkarte.
Rappi
Die Liefer- und Alltags-App aus Kolumbien: Essen, Supermarkt, Apotheke, oft auch der schnellste Weg zu einer Kleinigkeit spät abends. In der abgedeckten Region unter anderem in Kolumbien, Brasilien, Argentinien, Chile, Peru, Ecuador, Uruguay und Costa Rica verbreitet.
Die Anmeldung läuft über einen Code per SMS – den bekommst du auf deine Nummer von zu Hause, nicht über diese eSIM. Die interne Bezahl-Wallet verlangt lokale Ausweis- und Bankdaten; zahle stattdessen mit deiner Kreditkarte oder bar an der Tür.
PedidosYa
Der Lieferdienst im Süden und in Mittelamerika – Essen, Supermarkt, Kiosk. In der abgedeckten Region stark in Argentinien, Uruguay, Paraguay, Bolivien, Chile, Ecuador, Peru, Panama, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Nicaragua und El Salvador.
Auch hier kommt der Bestätigungscode per SMS auf deine Heim-Nummer. Du brauchst eine Lieferadresse im Land: gib den vollen Namen deiner Unterkunft an, sonst findet der Fahrer dich nicht.
99
Brasiliens eigener Fahrdienst, in vielen Städten des Landes verfügbar. Bezahlen an Bord in bar ist möglich.
Funktioniert nur in Brasilien, in den anderen Ländern der Region brauchst du eine andere App. Für die Registrierung ist ein SMS-Code nötig, und bei manchen Zahlarten fragt die App nach einer brasilianischen Steuernummer (CPF), die Reisende normalerweise nicht haben.
inDrive
Fahrdienst, bei dem du deinen Preis vorschlägst und der Fahrer annimmt oder gegenhält. In vielen Städten Perus, Kolumbiens, Ecuadors, Boliviens und Guatemalas verbreitet, Barzahlung ist üblich.
Anmeldung per SMS-Code auf deine Heim-Nummer. Die Verhandlung läuft auf Spanisch – tippe Ziel und Preis lieber in die App, als es am Telefon zu klären.
Mercado Libre und Mercado Pago
Der große Online-Marktplatz der Region, und mit Mercado Pago wird in vielen Läden, Kiosken und Taxis per QR-Code bezahlt.
Für die Bezahl-Wallet brauchst du eine lokale Steuernummer (CPF in Brasilien, DNI in Argentinien, RUT in Chile) und meist ein Konto vor Ort – als Reisender kommst du da in der Regel nicht hinein. Bestellungen liefert der Marktplatz nur an eine Adresse im Land.
In der ganzen Region der übliche Kanal: Hostels, Fahrer, Touranbieter und Restaurants nehmen Anfragen fast nur darüber an. Läuft komplett über die Daten deiner eSIM.
Deine WhatsApp-Nummer bleibt die von zu Hause. Musst du dich unterwegs neu anmelden, kommt der Code per SMS auf genau diese Nummer – melde dich deshalb vor dem Abflug an und lass die SIM von zu Hause im Handy.
Häufige Fragen zu Südamerika eSIM
Daten, Anrufe, echte Rufnummern, Aufladungen und Einrichtung – alles, was du vor dem Kauf deiner Simbye eSIM wissen musst.




